Transit Berlin- Jüdisches Leben in Berlin 1945 -1948

Ausgerechnet Berlin wurde für kurze Jahre zum Epilog der jüdischen Vorkriegskultur Osteuropas und zum Prüfstein, ob jüdisches Leben „auf verfluchter Erde“ wieder möglich sein wird. Das Berlin der Nachkriegszeit ist für die über ganz Mittel- und Osteuropa zerstreuten Juden ein attraktiver Sammelort. Die große Stadt – wenn auch stark zerstört – ist schnell wieder Marktplatz. Es kommen vor allem die Jüngeren und die Zuversichtlichen, viele aus Polen, wo sie nach der Befreiung kein zu Hause mehr finden können.
Berlin ist für sie eine lohnende Durchreise, denn hier geben sich US-Politik und Army, Jüdische Hilfswerke sowie Journalisten und Wochenschau-Chronisten die Klinke in die Hand. Berlin bietet die besten Gelegenheiten – vor symbolträchtiger Kulisse.

Wertvolle Details und Informationen aus Berichten von Augenzeugen sind ebenso Bestandteil dieses Films von Regisseur und Autor Gabriel Heim wie noch nie veröffentlichtes und in den USA, Israel, Argentinien und Europa aufwendig recherchiertes Archivmaterial.

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