dokfilm
Doku-Reihe Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin

2010 | rbb | 30 x 14 min

Die Reihe MAUERJAHRE dokumentiert den Alltag der Menschen in der geteilten Stadt: von den Monaten vor dem Mauerbau 1961 bis zur offiziellen Wiedervereinigung Deutschlands 1990. 30 filmische, 14minütige Jahreschroniken erzählen, was die Berliner in West und Ost bewegte. Es ist eine Berlin-Chronik aus Ost- und Westsicht im Nachrichtenformat – kompakt, informativ und unterhaltsam. In jedem Jahr kommen Zeitzeugen aus dem Ost- und dem Westteil der Stadt zu Wort und schildern ihre MAUERJAHRE – Episoden aus dem Leben im geteilten Berlin.

1961 der Schock der Teilung, 1967 Studentenunruhen, 1973 die Weltfestspiele, 1989 die Maueröffnung – all diese Ereignisse prägten das Leben in der Stadt. Mauertote und Militäraufmärsche, David Bowie und Wolf Biermann, Kennedy und Chruschtschow – zahllose Ereignisse und Namen sind untrennbar mit dem durch die Mauer geteilten Berlin verbunden.

Die Lage in Berlin ist Jahrzehnte lang nicht nur von nationalem sondern immer auch von internationalem Interesse. Berlin ist Brennpunkt des Kalten Kriegs, Schauplatz der Weltpolitik und heftiger Auseinandersetzungen – aber auch Biotop der Aussteiger und Andersdenkenden, voller Leben in Nischen, voller Erfindungsreichtum. Stets bleibt das unbändige Lebensgefühl der Berliner spürbar.