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Dokumentation Mein Sommer ´88 – Wie die Stars die DDR rockten

2013 | MDR | 90 min

Superstar-Konzerte in Ost-Berlin? Über ein Jahr vor dem Fall der Mauer ein kaum denkbares Szenario für viele ostdeutsche Rock- und Pop-Fans. Doch plötzlich geben sich innerhalb weniger Monate die Top-Stars die Klinke in die Hand. Depeche Mode und Bryan Adams, Joe Cocker und James Brown – sie alle spielen zwischen März und Juli 1988 vor hunderttausenden begeisterten Zuschauern in der DDR. Bruce Springsteen und die E-Street-Band geben am 19. Juli 1988 sogar ihr bis dato größtes Solo-Konzert, auf der Radrennbahn Weißensee, vor über 160.000 Menschen.

In einer unterhaltsamen Mischung aus Doku- und Fiction-Elementen widmet sich „Mein Sommer 88 – Wie die Stars die DDR rockten“ dieser aufregenden Zeit. Drei ganz besondere Musikfans führen dabei durch den Film: „Locke“ (Moritz Jahn) und seine Freunde Stefan (Philip Wiegratz) und Maren (Helene Doppler) haben es 1988 tatsächlich geschafft, allen Superstar-Konzerten in der DDR einen Besuch abzustatten. Als begeisterte Dokumentaristen ihrer Zeit haben sie ihre Vorbereitungen auf die Konzerte mit Springsteen, Cocker & Co. auf Schmalfilm festgehalten – Protokoll eines Rock-n-Roll-geladenen Sommers im Osten, in dem mehr als Musik in der Luft lag, in dem auf einmal alles möglich schien.