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Dokumentation Berlin – Verrückte wilde Welt

2020 | Das Erste | rbb | arte

In Zeiten von intensiver Landwirtschaft und großflächigen Monokulturen wird das Leben auf dem Land für Wildtiere zunehmend unattraktiv. Wie anders stellen sich da die vielfältigen ökologischen Nischen der Großstadt dar – je größer desto wilder, je ungeordneter desto attraktiver! Kein Wunder, dass Berlin nicht nur die Stadt mit der höchsten menschlichen Bevölkerungszahl in Deutschland ist. Auch bei den Wildtieren ist Berlin unangefochtene Hauptstadt. Tendenz steigend. Und wie beim Menschen ist es mit tierischen Nachbarn so eine Sache: Die einen werden Freunde fürs Leben. Die anderen sieht man so gut wie nie. Einige können ziemlich lästig werden. 

 BERLIN – VERRÜCKTE WILDE WELT erzählt in atemberaubenden Aufnahmen der preisgekrönten Tierfilmer Roland Gockel und Rosie Koch vom faszinierenden Überleben der Wildtiere in einer scheinbar unnatürlichen, menschgemachten urbanen Umwelt. Von kleinen Oasen in einer Millionenmetropole, die auf wundersame Weise Raum schafft für Artenvielfalt und Biodiversität. Von einer Natur, die unter Druck steht. Die sich aber nicht so leicht unterkriegen lässt.

Ein Film von Ilka Kettner, Rosie Koch und Ulrike Licht
Kamera: Roland Gockel, Jörg Johow
Schnitt: Jasmin Hoffhaus 

Eine Gemeinschaftsproduktion zwischen der DOKfilm und dem rbb in Zusammenarbeit mit ARTE.